Wasser als Durstlöscher?

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen. Vor allem durch die extrem hohen Temperaturen jetzt im April, sollte unser Organismus bestmöglich unterstütz werden. Dies gelingt am besten mit dem richtigen Durstlöscher. Die Empfehlungen klaffen allerdings weit auseinander, vor allem was die Trinkmenge betrifft.

 

  1. Aufgaben des Wassers im Körper
  2. Flüssigkeitsmenge
  3. Das richtige Getränk
  4. Wasser mit Geschmack
  5. Alternativen zu Limonaden

 

  1. Aufgaben des Wassers im Körper

Der Körper eines Erwachsenen besteht zu 50 – 60 % aus Wasser.
Wasser hat in unserem Körper die Aufgabe Nährstoffe im Blut zu transportieren. Wasser reguliert die Körpertemperatur. Beim Schwitzen verdunstet Wasser auf der Haut, dabei wird zum einen Wärme verbraucht und zum anderen die Körpertemperatur konstant gehalten. Viele Giftstoffe, wie etwa Harnsäure oder auch Medikamentenabbauprodukte, werden mit dem Harn über die Niere ausgeschieden.

 

  1. Flüssigkeitsmenge

Recherchen im Internet ergaben eine tägliche Flüssigkeitsempfehlung zwischen 1 und 3 Liter. Aus diätologischer Sicht ist eine Flüssigkeitszufuhr von 1,5 Liter pro Tag ausreichend. Es gilt jedoch zu unterscheiden, wie groß und wie schwer eine Person ist, welche Arbeit sie verrichtet und welche Temperaturen im Allgemeinen herrschen. An heißen Tagen oder bei langer körperlicher Anstrengung z.B. Wandern muss die Flüssigkeitszufuhr gesteigert werden.
Elektrolytgetränke sind im Alltag oder bei HobbysportlerInnen nur in sehr seltenen Fällen notwendig.

 

  1. Das richtige Getränk

Der beste Durstlöscher ist Wasser. Dabei muss es kein teures Flaschenwasser aus dem Supermarkt sein. Es reicht unser gutes Tiroler Trinkwasser. Auch in diesem befinden sich, je nach Region und in unterschiedlichen Mengen, verschiedene Mineralstoffe. Zudem ist es überall verfügbar und kostengünstig. Ein Krug Wasser am Arbeitsplatz oder eine Trinkfalsche für Unterwegs und es ist immer griffbereit.

 

  1. Wasser mit Geschmack

Viele sind der Meinung, Wasser alleine schmeckt nach nichts. Sie greifen deshalb zu aromatisiertem Wasser. Diese sogenannten Wellnessgetränke enthalten jedoch meist Fruchtzucker und sind somit keine geeigneten Durstlöscher.

Alternativen dazu lassen sich zu Hause selbst herstellen. Wasser kann sehr gut, mit verschiedenen Kräutern wie etwa Pfefferminze, Zitronenmelisse, Rosmarin oder auch Gewürzen wie Zimt oder Ingwer, aromatisiert werden. Auch Wassermelonenstücke oder Orangen- bzw. Zitronenscheiben verleihen dem Wasser Geschmack. Kombinationen von Obst, Kräutern und Gewürzen lassen alle Möglichkeiten offen. Am besten wird die Mischung am Vorabend in einem Krug Wasser angesetzt und zieht über Nacht im Kühlschrank. So hat man am nächsten Tag sein eigenes zuckerfreies Getränk.

 

  1. Alternativen zu Limonaden

Viele bevorzugen Limonaden und Fruchtsäfte. Das sind allerdings dir reinsten Zuckerbomben. Ein Glas Cola, Apfelsaft pur oder Eistee (á 250 ml) enthält 6 bis 8 Stück Würfelzucker. Aus diesem Grund sollten Limonaden die Ausnahme sein.  Auch zuckerfreie Limonaden sollten nur selten konsumiert werde. Sie liefern zwar keine Energie, jedoch wird die Schwelle für Süße hochgehalten.

Als alternativ lassen sich Fruchtsäfte gut mit Wasser (1/3 Saft und 2/3 Wasser) verdünnen. Auch stark verdünnte Sirupe sind eine geschmackliche süße Möglichkeit.